Jule Ruider Q12
Kunstschaufenster
Kunst am AEG

A-E-G goes Dänemark - Dänemarkaustausch 2026

Erstellt am 01.10.26 von Maximilian Wenicker

Kaum war die erste Schulwoche vorbei, stand für 18 Schülerinnen und Schüler aus der 11. und 12. Klasse der zweite Teil des Dänemarkaustauschs an, nämlich der Besuch an der Partnerschule in Ringkobing.

Nach einer langen und holprigen Anreise fiel der Empfang am Bahnhof umso wärmer aus, bevor eine Woche voller toller Erlebnisse wartete. Nachdem am Montag zunächst ein normaler Schultag anstand, ging es am Nachmittag zum Leuchtturm Lyngvig Fyr, von dem man eine fantastische Aussicht auf die raue und windige Nordsee sowie die davor liegenden Dünen hat.
Der nächste Tag startete mit einem Besuch an einer sogenannten Efterskole, eine internationale Internatsschule, an der Schülerinnen und Schüler ein zusätzliches Jahr verbringen, um dort ihre Leistungen oder Sprachkenntnisse zu verbessern. Neben Englisch oder Mathematik ist dort auch das Säubern der Zimmer oder Aufenthaltsräume ein fester Bestandteil des Stundenplans. Nach einem Einblick in dieses interessante Konzept ging es zurück in die Dünen, wo es immer noch Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg zu sehen gibt. Beendet wurde der Tag in Hvide Sande, wo sogar Robben am Strand auf uns warteten und in der Sonne faulenzten.
Am Mittwoch stand dann das absolute Highlight der Fahrt an, das Surfen in der Nordsee. Nach einer kurzen Einweisung schnappten sich die Schülerinnen und Schüler einen Neoprenanzug sowie ein Surfbrett und machten ihre ersten Erfahrungen mit dem Wellenreiten. Dabei entdeckten einige ungeahnte Talente und schafften es, die Wellen bis zum Ende auszusurfen.
Die Woche endete dann mit zwei Tagesausflügen. Zunächst ging es nach Aarhus, wo Museumsbesuche, der Street-Food-Markt sowie Shopping in der Stadt auf dem Programm standen.
Am letzten Tag durfte jeder wieder Kind sein, das Legoland in Billund war das auserkorene Ziel. Bei schönstem Wetter wurden sämtliche Fahrgeschäfte und Attraktionen ausgetestet und unsicher gemacht.

Nach einer Woche vieler Abenteuer und gesammelter Erfahrungen fiel der Abschied nicht leicht, bevor es wieder mit dem Zug in Richtung Heimat ging.

Maximilian Wenicker