Schweden - ein Land, welches jeder mal gesehen haben sollte. Der individuelle Schüleraustausch mit unserer Partnerschule, dem Södra Latins Gymnasium in Stockholm/Schweden, war für uns ein voller Erfolg. Wir haben nach der Schule, die wir sehr interessant fanden, viel Zeit in unseren Gastfamilien verbracht, schwedische Gerichte gegessen, Brettspiele gespielt und viel mit der Familie und Freunden unternommen. Da unsere Austauschpartnerinnen Tuva und Kim in der Hauptstadtstadt Stockholm leben, kennen sie sich dort sehr gut aus und konnten uns viele Geheimtipps zeigen, wie zum Beispiel den Katharina-Aufzug. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf die Altstadt.
Ein anderes tolles Erlebnis war der Ausflug auf die kleinen Inseln in der Nähe von Stockholm, die das wunderschöne Schweden widerspiegeln. Besonders gefallen hat uns jedoch, und das ist auch der Grund, warum wir den Austausch so gewinnbringend fanden, dass wir beim Abendessen und bei anderen Aktivitäten sehr viel miteinander gesprochen haben. Dadurch haben wir unser Englisch auf jeden Fall verbessert und natürlich auch einige schwedische Wörter gelernt, genauso wie unsere schwedischen Freunde, die durch das Sprechen mit uns ihre Deutschkenntnisse verbessern konnten.
Zusätzlich haben wir viele neue und nette Menschen am Gymnasium kennengelernt, und es hat sehr viel Spaß gemacht, sich mit ihnen auszutauschen. Auch die verschiedenen Speisen, die wir dort ausprobiert haben, haben uns sehr gut gefallen, wie beispielsweise die bekannten Köttbullar, die wir hier mal traditionell probieren durften. Man erwartet es gar nicht, da Schweden eigentlich nicht so weit entfernt ist, aber kulinarisch unterscheiden wir uns doch deutlich. Wir haben oft Gerichte gegessen, die wir vorher noch nicht kannten.
Schweden war schon immer ein Kindheitstraum für uns. Unsere Lieblingsbücher waren früher die von Astrid Lindgren (z. B. Michel aus Lönneberga, Madita und Pippi Langstrumpf). Deshalb war es besonders schön, als sich die Gelegenheit bot, das Land, über das wir schon so viel gelesen hatten, einmal selbst zu besuchen.
Außerdem war Schweden auch schon immer besonders für uns, denn der Traum von einem typisch roten Haus auf einer kleinen schwedischen Insel war schon, seitdem wir Kinder waren, da und dies dann in Echt zu sehen, war wie die Erfüllung eines kleinen Kindheitstraumes.
Diesen Austausch sollte man auf jeden Fall machen, da man eine ganz neue Kultur kennenlernt und Freunde fürs Leben findet, die zwar weit weg wohnen, aber die Freundschaften halten trotzdem lange, wie es bei uns der Fall ist: Im Sommer werden wir uns – privat – besuchen. Natürlich bietet der Austausch auch die Möglichkeit, seine Sprachkenntnisse zu erweitern.
Besonders toll ist, dass der Austausch auf Gegenseitigkeit beruht. Deshalb hat es uns auch viel Freude bereitet, unseren Austauschpartnerinnen das Donau-Ries zu zeigen und ihnen einen Einblick in unser Leben zu geben, denn sie sind es gar nicht gewohnt, in einem kleinen Dorf abseits von irgendeiner Großstadt zu wohnen. Somit war der Austausch ein wirklich voller Erfolg und man sollte von Seiten der Schule diesen auf jeden Fall beibehalten.
Sophia Preventis (11d), Evelin Fischer (11a)